Unendliche Breiten - Höhen und Tiefen


Seit seiner bestandenen Raketenführerschein-Prüfung ignoriert Commander Bembers die Gravitation und begibt sich scheinbar schwerelos mitten 'rein in seine eigene Welt, Raum und Zeit, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern die noch nie ein Mensch zuvor erlebt hat.
Es ist ein kleiner Schritt aus dem Nichtraucherbecken, aber ein Riesensprung hinein in die unendlichen Breiten, Höhen und Tiefen des Bembers-Universums.
Tja, der Zündvorgang ist gestartet – es gibt kein Zurück - „All engines running – three, two, one, zero - lift off - we have a lift off“ – Bembers ist unterwegs in seiner Mission der
ultimativen Geschichtenerzählerei vom ander'n Stern.
Planeten ziehen vorbei - die Galaxie ist groß - an vielen Stellen sogar größer als die Polizei erlaubt und trotzdem wird es immer enger.
Zwischen Weltraumschrott, Promis und Space-Milliardären ist kaum noch Platz, einen großen Wagen in zweiter Reihe zu parken. …und dann noch manche Bewohner fremder Himmelskörper - nur Ärger mit diesen Vollpfosten - seltsame bizarre Geschöpfe mit ihren extrem verstörenden Verhaltensweisen, die mich aber irgendwie an zu Hause erinnerten.
Mir wurde klar, es ist an der Zeit umzukehren, um der Welt die Augen zu öffnen.
„Der Igel ist gelandet” - mit diesem historischen Funkspruch meldete ich mich zurück.
Meine Erfahrungen da oben im All sagten mir allerdings „AUFPASSEN!” - denn „SIE“ sind unter uns.
Das Klima ist aufgeheizt, denn hinter vermeintlich ganz normalen Menschen verbergen sich oft brandgefährliche Aliens. Ich sehe sie ständig und überall, die Welt ist voll davon, aber mir als Verschwörungs-Praktiker glaubt natürlich wieder keiner.
Zusammen können wir „Sie“ besiegen, für eine bessere, friedliche Welt.
„Wir schaffen das!“ - hoffentlich irgendwann - ganz bestimmt - vielleicht.
So, und bis es soweit ist, kümmere ich mich um die wichtigen Dinge im Leben.
Ich besorge ich mir einen Thermomix oder eine passive Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio, und dann erzähle ich Euch noch die ein oder andere Geschichte meiner unglaublichen Abenteuer im Bembers Universum mit seinen unendlichen Breiten, Höhen und Tiefen - „Faszinierend!“

Fotos: Christopher Civitillo, Roman Sörgel

Bembers Vita
Irgendwann geht´s ja immer los, aber an meine Geburt kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern.
Der Kindergarten war absolute Spitzenklasse, weil ich mich daran auch nicht mehr erinnern kann, ganz im Gegensatz zur Grundschule – daran kann ich mich nämlich erinnern.
Es folgten die mittelwilden Jahre mit Gastspielen auf diversen weiterführenden Schulen und schließlich einem Internat.
Aus der Internatshaft befreit man sich übrigens am einfachsten, indem man die Toiletten in Brand setzt. Das funktioniert in der Regel optimal und man kommt wieder nach Hause in vertraute Gefilde und zu seinen alten Freunden.
Apropos alte Freunde – da sind wir auch schon beim Übergang der mittelwilden Jahre hin zu den extrem mittelwilden Jahren.
Sex and Drugs and Rock´n´Roll, mehr will ich dazu nicht sagen.
Obwohl! – Ein bisschen mehr kann ich schon erzählen.
Also, mehr Sex, noch mehr Drugs und natürlich Rock´n´Roll - aber immer lauter, schneller und härter.
Jetzt zu den ganz wilden Jahren, die übrigens bis heute anhalten.
Auf meinem Weg zum Spezialisten durchschritt ich verschiedene Ausbildungsstufen, auf die
ich aus fahndungstechnischen Gründen nicht näher eingehen möchte.
Alles in Allem betrachtet läuft es optimal – so kann´s weitergehn!
Rechts ist das Gas und der Erste ist vorne links!

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